

Als Schauspielerin habe ich gelernt, meine Umgebung genau zu betrachten - oft sind gerade kleine Abweichungen von der Norm schon von großer Aussagekraft, wenn es darum geht, eine neue Figur zu charakterisieren.
Mit der Kamera verarbeite ich diese Eindrücke sozusagen ohne Umweg. Da wird in dem, was ich sehe, sofort erkennbar, wie ich es sehe.
Der Ausschnitt aus der Wirklichkeit wird zur optischen Bühne. Meine Fotos treten auf und behaupten etwas. Deshalb bekommen sie auch poetische Namen, aus denen ihr Standpunkt spricht.
Ich will, dass man stutzt, wenn man sich ein Bild von mir anschaut, dass man sich auf einen Dialog mit mir einlässt.